Das Internet als Schaufenster
“Vom ersten Kauf zur festen Bindung”
Artikel von Martin Bell, Zeitschrift ProFirma Nr. 3/2006
Auszug aus dem Artikel:
Als Störenfried in Kundenbeziehungen empfinden viele kleine Unternehmen offenbar das Internet. Größtes Ärgernis: Zeitgenossen, die sich im Geschäft ausführlich beraten lassen und dann übers Web billigere Anegbote beziehen. “Gefragt sich langfristige Gegenstratgien”, sagt Andreas Paersch, selbständiger Unternehmersberater in Mainz. “Das Internet läßt sich nicht negieren, es ist da. Darauf müssen sich KMU einstellen.”
Die Antworten auf die Herausforderungen des Cyberspace fallen unterschiedlich aus. Mancher Fachhändler unterhält einen Online-Shop mit günstigeren Preisen als im Laden und sichert sich so einen Stück vom Kuchen. Andere, wie die Berliner Bonbonmacherei verzichtet bewußt darauf. Der-2-Personen-Betrieb, der Nostaligie-Bonbons nach Originalrezepturen herstellt, nutzt das Internet aber als Schaufenster, um Neugierige ins Geschäft zu locken.
“Die Internetpräsenz will gepflegt sein wie das eigene Ladengeschäft”, betont Paersch, der im Auftrag mittelständischer Firmen deren Webauftritte analysiert. “Surfer sollen sich beim Besuch wohlfühlen – und lassen sich so womöglich anregen, im Laden vorbeizuschauen.
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Auszug aus Profirma 3/2006
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