Marketing in Wanderschuhen: Premium-Rundwanderweg Stahlbergschleife

Mit meinem Coaching-Angebot "Marketing in Wanderschuhen" bin ich mit meinen Kunden aktiv in der Natur unterwegs, um ihre Ideen und Gedanken in ein strukturiertes Marketingkonzept zu packen. So führte uns der Weg diesmal an die Stahlbergschleife. Diese präsentiert sich als Premium-Rundweg am Rheinburgenweg. 

 

 

Rundwege sind eine super Sache, denn man muss nicht zusätzliche Transportmittel einplanen, die einen zum Startpunkt der Wanderung zurückbringen: Start und Ziel sind beim Rundweg immer gleich. Wer noch nicht da war, hier noch eine kurze "Einnordung": der Rheinburgenweg erstreckt sich von Bingen bis zum Rolandsbogen in Remagen und ist sozusagen das „Gegenstück“ vom Rheinsteig, der sich auf der anderen Seite des Rheins entlang schlängelt.

 

Start und Ziel der Stahlbergschleife ist Bacharach. Geparkt wird direkt am Rhein (Tagesticket 4 EUR), wo man morgens auch noch gute Chancen für ein schönes Plätzchen hat. Die Eckdaten vom Rundweg laut Website: Länge: 12,6 km, Gehzeit: 4 Std., Steigung: 770 m sowie Auf-/Abstieg: je 550 m. Karte auf komoot.de.

 

Als Gehrichtung empfiehlt man auf der Website „im Uhrzeigersinn“. Bei Recherche in den Bewertungen sowie auf anderen Portalen kommt auch oft „gegen den Uhrzeigersinn“ als Tipp auf. Wir sind ebenfalls in Gegenrichtung gestartet und haben über viele Treppen (sogar eine große Stahlleiter) die Anhöhe erklommen. Wenn man als Weinfreund den Bezeichnung „Steillage“ schon mal gehört hat, bekommt man hier hautnah einen Eindruck, was eine solche Hanglage ausmacht und unter welchen Mühen diese vom Winzer zu bewirtschaften ist. Die Treppenstufen sind zum Teil schon sehr „naturbeschaffen“ (bei Regen wäre hohe Rutschgefahr auf dem Schiefergestein) - wir waren froh, uns für die Wanderrichtung „gegen Uhrzeigersinn“ entschieden zu haben. Der Ausblick ist gigantisch – das Wandern am Rhein hat schon wirklich etwas Magisches!

 

 

Der Weg führt uns weiter übers Plateau, wo wir uns dann eines der vielen Bänkchen für eine Brotzeit bei bestem Ausblick ausgesucht haben. Es geht weiter zur Burgruine Stahlberg als Wendepunkt in der Strecke. Von freundlichen Wanderern, die uns entgegen kamen, wurden wir noch auf einen Höhleneingang aufmerksam gemacht, der ein Stück oberhalb des Weges liegt. Klar, dass wir da einen Blick hineinwerfen mussten - und konnten dann noch ein weiteres Highlight der Strecke bestaunen.

Es geht weiter vorbei am Ortsteil Steeg (mit Wildgehege) zur Burg Stahlheck, wo sich auch die Jugendherberge befindet. Noch Kaffee und Kuchen (der war wirklich klasse!) auf der Terrasse der Burg bei schöner Sonne und leider zuviel Wind, aber herrlicher Aussicht. Dann wieder hinunter nach Bacharach – über viele viele Treppenstufen – zurück zum Startpunkt unserer Wanderung.

 

Fazit: eine sehr abwechslungsreiche „mittelschwere“ Tour, die viel Freude bereitet und die ich gern weiterempfehle.

 


 

Autor:
Andreas Paersch, Marketing-Stratege & Dipl. Betriebswirt,
der mit seinen Kunden zuweilen auch im "grünen Klassenzimmer" unterwegs ist.

Bilder: Andreas Paersch

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Kommentare: 1
  • #1

    Andreas Paersch (Montag, 12 Juni 2017 07:49)

    Am Sonntag, 11.6. die Strecke nochmal angewandert. Wir haben die Strecke um rund 6 Kilometer vergrößert und haben noch ein Stück vom Rheinburgenweg eingebaut. Und es wahr ganz schön heiß teilweise - ich habe diese Runde nun liebevoll "Stahlberg-Superschleife" getauft - anzusehen hier https://www.komoot.de/tour/17287423. Aber es hat sich gelohnt!