Rundwanderweg Traumschleife Marienberg

Und wieder war es eine Etappe auf dem Rheinburgenweg. Rheinburgenweg – das sind 200 km vom Rolandsbogen bei Remagen bis zum Mäuseturm nach Bingen. Wir haben uns Boppard als Start und Ziel unserer Wanderung ausgesucht und sind die Traumschleife Marienberg gelaufen.

Fotos Andreas Paersch
Fotos Andreas Paersch

Hallo, ich bin Andreas Paersch. Sichern Sie sich neue Artikel mit meinem Update-Service: ➦ Klicken Sie hier



Start-Ziel: Marienberger Park, Boppard | Länge: 11,8 km | Gehzeit: 4 Std. (boah - turbo...))| Steigung: 350 m

  

Die Anfahrt erfolgte über die A61 und die L209. In Boppard dann nicht in die Säuerlingsstraße zum Bahnhof, sondern entgegengesetzt in die Marienbergerstraße zum zwei-geschössigen Parkhaus. Einen Platz auf dem Parkdeck 2 gefunden – wie schön, denn dieser war sogar kostenfrei.

 

Gleich gegenüber ein großes Hinweisschild auf den Rundwanderweg – die erste Richtung kann also nicht schief gehen. Dann durch die Parkanlage, deren wunderschöne alte Bäume Zeitzeugen einer leider vergessenen Zeit sind. Herrliche Brückengeländer, die wohl im Stillen nach Pflege und einen Tropfen Farbe rufen. Wie schade.

 

Wir sind die Tour gegen den Uhrzeigersinn gelaufen: somit am Ende des Parks durch die Unterführung und dann rechts. Es folgt der Anstieg auf 281m – danach wieder Abstieg auf 204 m. Entlang der Häuser wieder bergauf, bis es dann hinunter wieder näher zum Rhein kommt. Nach Überquerung einer Autostraße kommt der glückliche Gefühl auf, nun mehr auf breiten Weg „ratzfatz“ wieder zurück zum Ziel zu sein. Kaum dies „fertig gedacht“, führt der Weg nach einer Sitzgruppe wieder in die Bewaldung zurück. Der darauf folgende Kilometer raubt dann nun auch eine große Portion an Kraftreserven, denn es geht wahrhaft über Stock und Stein. Die Wegemarkierung ist „spannend“ - hier ist der Wanderscout gefordert. Und wie habe ich in der Vorbereitung der Tour gelesen: im Zweifelsfall eine Treppe nehmen, wenn man sich nicht ganz sicher ist. Aber – dieser Streckenabschnitt macht richtig Laune! Weiter geht’s Richtung Boppard, gefolgt von einigen kleinen Auf- und Abstiegen. Dann noch der Thonet-Tempel – ein netter Aussichtspunkt am Rhein, der sich sogar „Tempel“ nennen darf. Noch ein Stück weiter zum letzten Aussichtspunkt, dann in Serpentinen einen schmalen Pfad hinunter in den Park. Nach fünf Stunden waren wir wieder zurück an unserem Startpunkt.

 

Fazit:

Ja, es ist eine Traumschleife. Die Wege sind zuweilen sehr „natürlich“, aber sie machen dem Wanderer und Naturbegeisterten viel Freude.


Kennen Sie mein Coaching-Angebot "Marketing in Wanderschuhen" => mehr Infos


Kommentar schreiben

Kommentare: 0