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Facebook verliert an Boden: passt Ihre Socialmedia Marketing Strategie noch?

"Der einstige Spitzenreiter Facebook ist auf den dritten Platz unter den meist genutzten Sozialen Medien abgerutscht." "Auf Facebook sind aktuell noch 69 Prozent der deutschen Internet-Nutzer unterwegs". Zwei Aussagen, die aufhorchen lassen. Zeit für eine Prüfung der eigenen Social Media Strategie? Zeit für einen Kurswechsel?

Fotolia 68023359 | von Repina Valeriya
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Hallo, ich bin Andreas Paersch. Als Marketingberater und DEKRA zert. Fachkraft für Datenschutz unterstütze ich Selbstständige auf dem Weg zu einer nachhaltig erfolgreicheren Selbstvermarktung. Profitieren Sie von meinen Tipps aus meinem Newsletter (➦ Klicken Sie hier) und kommen Sie in meine exklusive Facebook-Gruppe.



(*) Quelle Zitat aus der o.g. Einleitung:
Pressemeldung der Hamburger Faktenkontor GmbH,
Linkverweis am Ende des Textes

rückläufige Nutzung von facebook?

Was sagen dazu die Zahlen aus der Statistik?
Knapp 20% der Gesamtbevölkerung nutzt jeden Tag Facebook, so die Ergebnisse der ARD/ZDF Onlinestudie 2018 (Quelle am Ende des Artikels). Dann wäre doch alles gut, oder? 

"Der Anteil der Facebook-Nutzer ist (...) in fast allen Altersgruppen rückläufig", so das Ergebnis vom Hamburger Unternehmen Faktenkontor. Auch wenn da ein "Hoffnungsschimmer" zu sehen ist: "Einzig und allein bei den 50-59jährigen Internet-Nutzern konnte Facebook von 73 auf 75 Prozent marginal zulegen. Das meist genutzte Soziale Medium ist Facebook auch nur noch bei den ab 50jährigen." (Quelle Pressemeldung Faktenkontor - siehe späterer Hinweis).

 

Und ist das jetzt überall so in den sozialen Kanälen?

"Instagram hat in allen Altersgruppen zugelegt". "YouTube und WhatsApp sind mit je 92 Prozent die einzigen Sozialen Medien, die noch mehr Nutzer in dieser Altersgruppe aufweisen können als Instagram." Spannend auch folgende Aussage: "Zumindest mehr als jeder fünfte Onliner nutzt Blogs (28 Prozent), den Kurznachrichtendienst Twitter (25 Prozent) und das Berufsnetzwerk Xing (24 Prozent)." (Quelle Faktenkontor.de / Link am Ende des Artikels).

Beide Grafiken lassen sich mit einem Klick ins Bild vergrößern.
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Und wie soll man das nun bewerten?

Wichtig, hier nicht gleich in Schnapp-Atmung und blindem Aktionismus zu verfallen. In meinen ersten Berufsjahren war ich als Controller beschäftigt und hatte immer wieder solche Kennzahlen auszuwerten. Kennzahlen haben vor allem die Aufgabe, Prozesse und Handlungen zu überprüfen und sie ggf. nachzujustieren. Kennzahlen sind so vergleichbar mit einer Ampel: je nach Farbe ist noch "freie Fahrt" oder es erfordert doch "den erhöhten Druck aufs Bremspedal". Die rückläufigen Nutzerzahlen der Social Media sollten deshalb erst mal zur Kenntnis genommen werden (also "Gelbphase"). Und dann gilt es, am besten in Ruhe,  zur prüfen, wo und wie Änderungen in der eigenen Facebook-Marketingstrategie erforderlich werden:

  • Das eigene Unternehmen ist nur auf Facebook präsent und hat keine eigene Website (ja, dies gibt es erstaunlicherweise immer noch sehr häufig) => eine solche Strategie sollte jetzt dringend in Frage gestellt werden.
  • Warum nutzen Sie überhaupt Facebook? "Weil das alle machen", so die sehr oft gehörte Antwort. Schön, dass es alle (wirklich?) machen, aber so können Sie keine Strategie entwickeln. Sie müssen doch wissen, warum Sie ihre ZEIT einsetzen, um auf diesem Social Media Kanal dabei zu sein. Was wollen Sie mit Ihrem Engagement erreichen? Und wie wollen Sie den Erfolg (wie würden sie diesen für sich definieren?) überhaupt messen?
  • Facebook hat immer noch sehr große Nutzerzahlen. Nie war es einfacher, seine "Mit-Marktauftreter" (den Begriff "Konkurrenten" mag ich nicht - dann schon eher "Mitbewunderer" frei nach Erich Sixt) zu folgen und von Ihnen zu lernen. Und Stimmungen und Meinungen von Nachfragern aufzunehmen. Und sich selbst zu positionieren und über wertvolle Mehrwertbeiträge auf seine Arbeit aufmerksam zu machen.
  • Die Rückläufigkeit der Nutzerzahlen betrifft nicht alle Altersgruppen. Je nach eigenen Wunschkunden, die man für sein Unternehmen ansprechen will, kann noch alles gut sein. Also, genau untersuchen!
  • Auch wenn sich heute Facebook für Ihre unternehmerischen Aktivitäten "noch gut anfühlt", so ist doch ein Blick auf andere Social Media Kanäle wichtig. Damit Sie als Unternehmen auch Bescheid wissen, wie andere Kanäle "ticken" und ob dort auch Ihre Wunschkunden anzutreffen sind. Was ist beispielsweise mit Instagram und Youtube? Was ist mit Plattformen für PodCasts? Entdecken Sie die vielen Möglichkeiten und Chance, die es "neben" Facebook noch für Ihr Unternehmen gibt, um Ihre Sichtbarkeit zu vergrößern.
  • Jeder fünfte Onliner nutzt Blogs - haben Sie den Satz oben gelesen? Und wie aktuell ist Ihr Blog? Upps... Mit Ihrem Blog können Sie Ihren Besuchern wertvolle Mehrwertartikel zur Verfügung stellen und so indirekt für Ihre Professionalität werben. 

Und was machen Sie jetzt mit Ihrem Facebook-Marketing?

Sie haben jetzt Zahlenmaterial und Ansätze für eine Bewertung. Nun sind Sie gefragt, Ihre eigenen Entscheidungen zur Gesamtstrategie zu treffen. Sie hätten da gern einen Sparringspartner dabei? Sehr gern - ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail

 

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Quellen zum Nachlesen und Vertiefen:

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