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Neugierde, Begeisterung und Bewegung: Erfolgsfaktoren für ein nachhaltiges Lernen

Schule, Studium & Ausbildung, Beruf – ständig werden wir mit Situationen konfrontiert, in denen es anscheinend nur einen Lösungsweg gibt: Lernen! Doch warum geraten die Einen schon beim Denken an die bevorstehende Lernsituation in Schnappatmung, während die Anderen sich freuen, wieder neues Wissen zu tanken? Buchautor Sven Frank klärt hierzu umfangreich auf und begeistert seine Leser für eine „bewegende Lern-Liebesbeziehung“.  Eine Buchbesprechung.

Quelle: Redline-Verlag
Quelle: Redline-Verlag

Hallo, ich bin Andreas Paersch (=> Profil). Als Marketingberater unterstütze ich Selbstständige auf dem Weg zu einer erfolgreicheren Selbstvermarktung von "schlüsselfertiger" Website (Übersicht Angebote)  bis hin zu Seminaren & Schulungen (u.a. auch für JIMDO). In meinem Blog finden Sie Inspirationen und Hinweise für Ihre Marketingarbeit. Sichern Sie sich neue Artikel mit meinem Update-Service: ➦ Klicken Sie hier



„Speed Learning“

Das neue buch von sven frank

Disclaimer: Das Buch wurde mir durch den Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Verlag bezahlt mich nicht für diesen Blogartikel oder Backlink. Die Rezension schreibe ich aus eigenem Antrieb.

Der 18. April – warum kannst Du Dir eigentlich das Datum nie merken? Upps – schon wieder war ein wichtiger Termin "irgendwie" durchgerutscht. Und dabei wäre es doch nach Sven Frank so einfach, wenn man sich anstelle des Datums die zu merkenden Ziffern nur in einer entsprechenden Bilderwelt vorstellt. Beispielsweise ist um 18 Uhr oft noch Feierabendverkehr und so kann die Straße ein gedankliches Merkbild dafür sein. Ein Auto hat vier Reifen und damit wäre ein Platzhalter für den Monat gefunden. Und wenn man sich dann noch einen Merksatz wie „Im Stau mit dem Auto unterwegs“ regelmäßig aufsagt und so lernt, dann sollte zukünftig kein „Entschuldigungs-Blumenstrauß“ wegen eines vergessenen Termins mehr notwendig werden.

Doch wie lernt unser Gehirn am besten?

Aus der Beobachtung von Sven Frank, der schon seit mehr als 20 Jahren an der Entwicklung spezieller Techniken für erfolgreiches Lernen forscht, haben es fitte und gesund lebende Menschen, die „hungrig nach Wissen“ sind und mit ihrer Zeit wertvoll umgehen, besonders einfach. Das Faszinierende dabei: der eigentliche Motor des Lernens liegt in der Begeisterung für die Weiterentwicklung des eigenen Potentials. Also viel mehr, als nur die aktuell umzusetzende Lernaufgabe, denn die beim Lernen entstandenen Fragen geben wieder Motivation, weiter zu gehen und neue Aufgaben zu lösen.

"spamfilter" gehirn - Segen und fluch zugleich

Und dann ist ja auch noch der Spamfilter in unserer „Festplatte“ aktiv. Denn unser Gehirn entscheidet selbstständig nach 20 Sekunden, ob eine empfangene Information gespeichert oder „in den Papierkorb“ verschoben werden soll. Bei der täglich auf uns hereinstürzenden Informationsflut können wir wirklich froh sein, dass dieser Spamfilter existiert und wie von selbst arbeitet. Weitere Spamfilter aktivieren sich übrigens nach zwanzig Minuten, vier Stunden und einem Tag - zusätzliche Spamfilter folgen noch später. Deshalb empfiehlt Lern-Coach Frank (ja Coach, denn das viele Selbst-Lern-Wissen in seinem Buch ist wirklich ansteckend und motivierend!) die Aufteilung des Lernstoffs in 20 Minuten-Einheiten sowie die entsprechenden Wiederholungsvorgänge. Und wenn dazu noch alle Sinnesorgane genutzt werden, erhält der Lernerfolg zusätzliche Unterstützung. So kann man den Text eines Lernthemas auch einmal selbst aufnehmen und sich unterwegs in der Bahn oder dem Auto anhören. Aber auch hier daran denken, dass nach 20 Minuten eine Pause eingelegt wird, denn erst dann können sich Synapsen im Gehirn ausbilden und so zur Speicherung des Gelernten beitragen.

Bewegende lernmomente

Ein weiterer Lern-Unterstützer liegt in der Bewegung. Wie beschreibt es Sven Frank so schön: seit Urzeiten ist der Mensch besonders wachsam, wenn er fliehen muss oder seine Nahrung jagen muss. Warum diese Eigenschaft nicht im Lernprozess nutzen und anstelle des „Am Tisch büffeln“ in der Wohnung herumgehen und so in Bewegung bleiben. Noch besser wäre es übrigens, diese „Lernrunde“ barfuß im Freien zu unternehmen, weil dann das Gehirn noch ein Stückchen aufmerksamer ist und auf mögliche Gefahren beim Barfußgehen achtet. 

Quelle: Redline-Verlag
Quelle: Redline-Verlag

einladende lerntechniken

Diese Grundlagen (und noch viel mehr) vermittelt der Buchautor sehr anschaulich im ersten Kapitel „Ihr Gehirn hat Leistung verdient“ und bereitet so eine optimale Grundlage für die dann im Buch folgenden Lerntechniken in den weiteren Kapiteln. So beispielsweise über das Lernen von Fremdsprachen – die erklärte Lieblingsdisziplin von Sven Frank, der übrigens 10 Sprachen fließend beherrscht und sich die japanische Sprache in zehn Tagen selbst beibrachte. Oder die sogenannte "Mnemotechnik", die wie im anfangs beschriebenen Beispiel Zahlen mit Bildern beschreibt, die einem logischen Aufbau folgen.

 

Dann skizziert Sven Frank auch noch die Technik der Mind-Maps im Sinne von Gedächtniskarten. Wer gern visuell arbeitet, wird hier begeistert sein. In die Mitte wird das Hauptthema platziert – drum herum sind sieben dazugehörige Begriffe (die man lernen muss) in einer sinnvollen Reihenfolge platziert. Es folgen weitere Lerntechniken, die alle ausführlich und mit Beispielen konkret beschrieben werden. So kann jeder seinen Weg aussuchen, der sich am besten „anfühlt“, um erste Lernerfolge zu feiern. Darauf aufbauend kann man sich dann auch in die weiteren Techniken einarbeiten.

meine buchempfehlung

Danke an Sven Frank, der mit diesem Buch den Lesern wertvollstes Wissen rund um das Thema Lernen schenkt. Es ist ein Buch, dass man immer wieder herausholen sollte (Stichwort „Wiederholungen“), um seine eigene Lerntechnik mal wieder zu überprüfen und sein Wissen rund um das Lernen zu vertiefen und zu vergrößern. Das Buch ist angenehm zu lesen, mit vielen anschaulichen Beispielen aufbereitet und bereit, mit Textmarker bearbeitet zu werden, damit Sie zentrale Merkpunkte anschließend in Ihrem Notizbuch eintragen (Stichwort „Wied…...“).

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Weitergehene Quellen:

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Kommentare: 1
  • #1

    Sven Frank (Mittwoch, 14 November 2018 16:07)

    Lieber Andreas Paersch,

    ich freue mich sehr über diese Rezension meines Buches auf deiner Website.
    Erlaube mir noch einen weiteren Tipp zu geben, den ich für sehr wichtig halte:

    Menschen, die viel Fernsehen, haben nach neuesten Studien ein erhöhtes Risiko, an Demenz zu erkranken. Deshalb sollte man entweder den Fernsehkonsum auf ein Minimum reduzieren oder sich aktiv über das Gesehene austauschen und das Fernsehprogramm mit Bedacht wählen.