Der erste Blick - die Macht des Headerfotos auf der Facebook-Fanpage

Bilder haben etwas Magisches! Denn sie wirken unbewusst und treffen direkt in unser „Bauchgefühl“. Doch sind wir uns wirklich dieser Wirkung bewusst? Und handeln wirklich entsprechend, wenn wir das Headerfoto für die Facebook-Fanpage auswählen?

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Wir betrachten das gelungene Aufmacherfoto einer Zeitschrift und schon ist unser Blick gefesselt . Wir klicken durch die gut in Szene gesetzte Produktwelt eines Unternehmens und schwubs ist das erste Produkt im Warenkorb. Wir recherchieren nach einem neuen Hausarzt und das Portraitbild auf der Webseite lässt uns sofort Vertrauen fassen. Bilder haben etwas Magisches! Denn sie wirken unbewusst und treffen direkt in unser „Bauchgefühl“. Bilder, die unser Innerstes berühren, bestätigen: hier bist Du richtig! Bilder haben eine unglaubliche Stärke in der Kommunikation, einer gewünschte Botschaft nochmals Ausdruck zu verleihen.

 

Doch dies gilt nicht nur für Broschüren, Magazine, Webseiten etc, sondern auch für die Fanpages von Facebook. Hier habe ich als Betreiber der Seite die Chance, nebst einem Profilfoto auch ein großes begleitendes Foto zu platzieren und somit Flagge zu zeigen. Aber wie mache ich es richtig?

 

Recherchiere ich beispielsweise nach Gesundheitsexperten wie Heilpraktiker, Therapeuten oder Ernährungsberater, finden sich hier oft nur Headerfotos von leeren Warte- oder Behandlungszimmer. So stehe ich nun als potentieller Klient bzw. Patient und grübel über diese Bildsprache nach. Ist man so stolz auf den hochmodernen Behandlungsstuhl? Wie oft wird wohl die Glasplatte des Schreibtisches eigentlich gereinigt? Und - bin ich dort wirklich mit meinen Fragen gut aufgehoben? Upps – da war es wieder – das Bauchgefühl…

 

Doch warum vertrauen wir so wenig der Kraft unseres eigenen Fotos? Der Kunde will sich mir anvertrauen und mit meiner Begleitung seine anstehenden Fragen lösen – geben wir ihm doch die Chance, uns kennen zu lernen. Warum „klein“ machen und uns hinter den Möbeln „verstecken“? Gerade als Gesundheitsexperte kauft der Kunde doch eine Dienstleistung, die immer eng mit einem Menschen verbunden ist – hier braucht es Signale des Vertrauens zur Unterstützung.

 

Meine Empfehlung insbesondere an die selbstständigen Gesundheitsexperten:

  • auf die Kraft der eigenen Portraitbilder setzen
  • nicht nur „Kopffotos“, sondern auch in „Arbeitssituationen“ abbilden
  • das Wohlfühlklima nicht vergessen: auf Firmenfarben achten und diese bei der Bildgestaltung bedenken. Habe ich beispielsweise ein Türkis in meiner Firmenfarbe, so kann diese meine Hemdfarbe oder im Hintergrund auf einem Bild zu sehen sein, um so ein Farbecho zu erzeugen.
  • nicht zu „buntig“ die Situation werden lassen, denn ggf. werden noch Schriften aufs Bild gelegt, sollen diese ja auch noch lesbar sein.
  • Testbilder machen und prüfen, denn es steht immer etwas herum (gelber Textmarker, pinkfarbener Locher,…), das nicht zu einer ruhigen Bildsprache gehört. 

Ist es Ihnen aufgefallen? Gemäß meinen Ausführungen sollte ich eigentlich auf dem Headerbild zu sehen sein, um den Artikel perfekt zu machen. Aber mich gibt es hier auf der Website ja schon an einigen Stellen zu sehen.. Darum ist meine Wahl auf dieses Eichhörnchen gefallen. Es schaut so konzentriert und aufmerksam ... so, wie ich auf Ihre Websites und Fanpages schaue.


Übrigens...

 

Die Macht von Bildern wird auch Thema auf meinem nächsten Tagesworkshop, den ich am Samstag, 15. November, an der Schule für Heilpraktiker naturopath in Seeheim halte. => weitere Informationen / Anmeldung

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